Stadtmitte (Düsseldorf)

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Stadtmitte

ist einer der 50 Stadtteile von Düsseldorf und befindet sich im Stadtbezirk 1. Mit 1,72 km² und 12.786 Einwohnern gehört Stadtmitte zu den dicht besiedelten Stadtteilen. Stadtmitte ist das wirtschaftliche Zentrum der Landeshauptstadt. Der Stadtteil wird im Westen durch die Altstadt mit der Carlstadt und im Osten durch die Bahnstrecke Köln–Duisburg mit dem Hauptbahnhof begrenzt. Stadtmitte ist durch große Gegensätze geprägt, die sich in der Bildung verschiedener, inoffizieller Viertel zeigen. Neben zahlreichen Büros bietet der Stadtteil die höchste Konzentration von Einzelhandelsgeschäften in Düsseldorf, darunter vier große Kaufhäuser sowie drei Shoppingcenter. Die wichtigste Einkaufsstraße ist die Schadowstraße, die zu den meistfrequentierten und umsatzstärksten Straßen Deutschlands gehört.[2] Überregional und international bekannt ist die Königsallee, Düsseldorfs Luxuseinkaufsstraße. Stadtmitte liegt östlich der Altstadt und der Carlstadt. Im Norden grenzen Pempelfort, im Osten Düsseldorf-Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd, im Südosten Oberbilk und im Süden Friedrichstadt an. Die Abgrenzungen zu den anderen Stadtteilen sind oftmals selbst Einheimischen nicht bekannt. Die südliche Grenze des Stadtteils bildet die Graf-Adolf-Straße, die östliche die Bahnstrecke Köln–Duisburg mit dem Hauptbahnhof. Im Westen trennen die Heinrich-Heine-Allee sowie die Kasernenstraße den Stadtteil von der Altstadt mit der Carlstadt und im Norden der Hofgarten von Pempelfort, wobei der Teil der Parkanlage mit der Landskrone zu Stadtmitte gehört. Trotz seiner geringen Fläche ist die Struktur des Stadtteils Stadtmitte nicht homogen, was sich unter anderem an den Bodenpreisen zeigt, die etwa nördlich des Hauptbahnhofes bei rund 1.400 € pro m² liegen, während kaum einen Kilometer entfernt auf der Königsallee Werte von bis zu 13.000 € pro m² ermittelt werden.[3] Im Rahmen des Düsseldorfer Parkleitsystems hat die Stadt die Innenstadt in Quartiere aufgeteilt. Auf den Stadtteil Stadtmitte entfallen die Parkraumquartiere „Kö“, „Hauptbahnhof“ und „Schadowstraße“.[4] Daneben gibt es mehrere inoffizielle Viertel, die lokal bekannt sind und deren Abgrenzung nicht immer eindeutig ist.